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Planex setzte ein Schallschutzkonzept für die Produktionshalle eines deutschen Automobilherstellers mit hörbarem Erfolg in die Tat um. Der Schallpegel konnte deutlich gesenkt werden.

Ausgangssituation

Der Transport von Montagekomponenten mittels Druckluft verursachte einen hohen, unregelmäßigen Schallpegel. Verschiedene Stanz-und Fräsautomaten erzeugten trotz lokaler Abschirmung weitere Störgeräusche. Die hohe Anzahl der einzelnen Lärmquellen erlaubte keine direkte Schalldämmung. Der sehr hohe, als störend empfundene Schallpegel sollte deutlich reduziert werden. Der freie Zugang zu den einzelnen Installationen musste gewährleistet bleiben. Die Brandlast durfte durch zusätzliche Einbauten nicht erhöht werden.

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Lösungskonzept

Die glatten, schallreflektierenden Hallenwände wurden mit Schallschutzsegeln aus microperforiertem Textilglasgewebe kaschiert. Die großflächigen Schutzgitter an den Förderanlagen wurden mit verschiebbaren Schallschutzmodulen und Schallabsorbern verkleidet. Einzelne, besonders laute Schallquellen wurden durch leicht verschiebbare Schallschutzvorhänge abgeschirmt. Das verwendete Textilglasgewebe ist nicht brennbar nach DIN 4102 A 2 und entspricht somit den Vorgaben aus dem Bereich des Brandschutzes.

Der Einbau der schalldämmenden und schallabsorbierenden Komponenten erfüllte die gestellten Anforderungen und reduziert den Lärmpegel deutlich. Gleichzeitig wurde der Forderung Rechnung getragen, dass durch den Einbau der Schallschutzmaßnahmen der Betriebsablauf nicht gestört werden durfte. Die Brandlast blieb unverändert.

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