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Am Stechlinsee in Brandenburg wurde ein Labor konzipiert und erbaut, um die Auswirkung des Klimawandels zu erforschen. Planex unterstützt das Projekt durch spezielle Unterwasser-Einhausungen.

Enorme Phosphorbelastung im Stechlinsee

2008 wies der Naturschutzbund in Neuglobsow (Oberhavel) öffentlich darauf hin, dass sich die Wasserqualität des Stechlinsee drastisch verschlechtert. Die Öffentlichkeit reagierte passiv, während die Wissenschaft den Negativtrend weiterhin beobachtete.

Silke Oldorff und Jens Päzolt vom Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz erforschten über zwei Jahre intensiv die Ursachen für die enorme Phosphorbelastung.

Die fortschreitende Verschlechterung der Wasserqualität basiert auf dem in den DDR-Zeiten erbauten Atomkraftwerk, den späteren Massentourismus durch anliegende Campingplätze ohne sanitäre Infrastruktur und abgeleiteten Abwässern des benachbarten Dagowesees. Der heutige Klimawandel verstärkt zudem den Sauerstoffmangel im Tiefenwasser des Stechlinsees.

Der Stechlinsee speicherte über Jahrzehnte externe Schadstoffe, diese tauchen heute wieder auf.

Weltweit einzigartiges Klimalabor

Aufgrund dieser erschreckenden Ergebnisse wurden konkrete Maßnahmen erforderlich. Unter der Führung des Berliner Leibniz-Instituts wurde eine Enclosure-Anlage im Stechlinsee gebaut. Mit diesem speziell konzipierten Seelabor sollen die Vorteile von Freiland- und Laborforschung kombiniert und die Effekte des Klimawandels erforscht werden.

Um die Komplexität des natürlichen Ökosystems einzubeziehen, werden im See selbst Versuche durchgeführt, während das Seelabor zudem abgegrenzte Versuchseinheiten bietet. In diesen Versuchseinheiten können einzelne Faktoren gezielt verändert und der Einfluss auf das System genau untersucht werden.

Unterwasser-Einhausungen von Planex am Stechlinsee

Im Frühjahr 2012 wurde die Anlage am Stechlinsee in Betrieb genommen. „Wir wollen die Klimafolgenforschung am Beispiel von Seen auf ein neues Niveau heben“, erklärt der Projektleiter, Professor Mark Gessner.

Die Anlage besteht aus 24 Versuchszylindern mit einem Durchmesser von neun Metern und reicht durch 20 Meter tiefe Röhren, die mit einer Spezialfolie ummantelt sind, bis auf den Seegrund.

Planex entwickelte basierend auf den Anforderungen dieses innovativen Forschungsprojektes eine spezielle Unterwasser-Einhausung.

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Individuelle Lösungen von Planex

Planex konzipiert und fertigt wie am Stechlinsee in Brandenburg Produkte, die spezielle Anforderungen erfüllen müssen. Mit über 40 Jahren Erfahrung und unserem hochtechnisierten Maschinenpark realisieren wir nach Ihren spezifischen Vorgaben und Ihrem Zeitplan Ihr individuelles Produkt.

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Fotos/Screenshots:Archimedes Exhibitions GmbH / Seelabor.de / 3sat

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